Eine Beschwerde beim Internationalen Olympischen Komitee wirft FIFA-Präsident Gianni Infantino wiederholte Verstöße gegen die politische Neutralität vor. Dokumentiert sind seine öffentlichen Treuebekenntnisse zu Donald Trump. Ungeklärt bleibt, ob aus der Nähe zum US-Präsidenten während der Weltmeisterschaft politische Einflussnahme auf sportliche Entscheidungen wurde. Der Fall trifft den Weltfußball dort, wo seine Regeln gewöhnlich am weichsten werden: an der Spitze.
Lausanne/Zürich. Ein roter Hut ist zunächst kein Disziplinarfall. Auf dem Kopf des FIFA-Präsidenten und IOC-Mitglieds Gianni Infantino ist er jedoch zum Beweisstück geworden. Als Infantino am 19. Februar 2026 an der Gründungsveranstaltung von Donald Trumps sogenanntem „Board of Peace“ teilnahm, setzte er für kurze Zeit eine rote Kappe auf, die mit der Zahlenfolge „45–47“ auf Trumps zwei Amtszeiten anspielte. Infantino veröffentlichte die Bilder anschließend selbst, auch die FIFA verbreitete sie.
Für die Menschenrechtsorganisation FairSquare war dies weder eine beiläufige Geste noch eine modische Entgleisung. Es sei ein weiteres öffentliches Bekenntnis des mächtigsten Fußballfunktionärs der Welt zum politischen Projekt des US-Präsidenten gewesen. Am 13. Juli reichte die in London ansässige Organisation deshalb eine zehnseitige Beschwerde beim Internationalen Olympischen Komitee ein. Sie wirft Infantino fünf nach ihrer Auffassung eindeutige Verstöße gegen das Gebot politischer Neutralität sowie zwei weitere, zunächst nur durch Indizien gestützte schwere Verstöße vor. Das vollständige FairSquare-Dossier liegt dieser Korrespondenz zugrunde.
Dabei geht es inzwischen um mehr als um Bilder, Hüte und Lobreden. Im Zentrum steht die Frage, ob sich Infantinos politische Nähe zu Trump während der Weltmeisterschaft 2026 auf eine sportrechtliche Entscheidung ausgewirkt haben könnte: die überraschende Aussetzung der Sperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun. Hinzu kommt der Verdacht, dass über eine von Infantino beworbene offizielle FIFA-Fanzone persönliche Daten von Fußballanhängern in die Hände eines Unternehmens aus Trumps politischem Umfeld gelangten.
Der Eid und die Wirklichkeit
Infantino gehört dem IOC seit Januar 2020 an. Damals versprach er bei seiner Aufnahme, unabhängig von politischen und kommerziellen Interessen zu handeln und den IOC-Ethikkodex einzuhalten. Die FIFA selbst begrüßte seine Wahl seinerzeit als Möglichkeit, eine aktive Rolle in der olympischen Bewegung zu übernehmen, wie aus ihrer Mitteilung vom 10. Januar 2020 hervorgeht.
Die Regeln, an denen Infantino nun gemessen werden soll, sind keineswegs bloß dekorative Präambeln. Die Olympische Charta verpflichtet die Organisationen der olympischen Bewegung zur Neutralität. Im Juni 2026 verschärfte das IOC den Wortlaut noch einmal: Neutralität müsse jederzeit und frei von staatlichem, kulturellem, gesellschaftlichem oder wirtschaftlichem Druck gewahrt werden. Die vom IOC beschlossene Reform liest sich im Rückblick beinahe wie ein Kommentar zum Fall Infantino.
IOC-Mitglieder müssen sich an Charta und Ethikkodex halten. Bei einem Bruch ihres Eides oder einem Verhalten, das der Würde des IOC widerspricht, sieht die Charta sogar den Ausschluss vor. Auch die FIFA ist als vom IOC anerkannter Weltverband verpflichtet, ihre Statuten und ihre Tätigkeit mit der Olympischen Charta in Einklang zu bringen.
Allerdings liegt hier bereits die erste juristische und politische Reibungsfläche. Neutralität bedeutet nicht, dass Sportfunktionäre keine Staatschefs treffen oder mit Regierungen zusammenarbeiten dürfen. Ein Weltturnier lässt sich ohne Behörden, Sicherheitsorgane, Visaabteilungen und politische Gastgeber kaum organisieren. Infantino kann also mit Trump sprechen, ohne dadurch automatisch seinen Eid zu verletzen. Entscheidend ist, ob aus notwendiger Diplomatie demonstrative Parteinahme wird – und ob politische Wünsche in Entscheidungen des Verbandes eindringen.
FairSquares Material legt nahe, dass Infantino diese Grenze nicht nur berührt, sondern mehrfach überschritten hat.
Vom Gastgeber zum politischen Freund
Die Chronologie beginnt am 20. Januar 2025. Nach seiner Teilnahme an einer Veranstaltung zur Amtseinführung Trumps dankte Infantino dem Präsidenten in einem Instagram-Video und erklärte sinngemäß, gemeinsam werde man nicht nur Amerika, sondern die ganze Welt wieder groß machen. Der Bezug zu Trumps MAGA-Slogan war kaum zu übersehen. Ein Satz, der im Mund eines politischen Unterstützers als Wahlkampfpathos durchginge, bekommt im Mund eines FIFA-Präsidenten eine andere Bedeutung: Er verknüpft das universale Selbstbild des Fußballs mit der politischen Marke eines einzelnen Regierungschefs.
Am 9. Oktober 2025 warb Infantino öffentlich dafür, Trump den Friedensnobelpreis zuzuerkennen. Er begründete dies mit dessen Rolle bei den damaligen Vereinbarungen zum Nahen Osten. Über die friedenspolitische Bilanz eines amtierenden Präsidenten lässt sich streiten. Ein zur politischen Neutralität verpflichteter Sportfunktionär kann diplomatische Fortschritte würdigen. Wenn er aber einem Regierungschef persönlich einen der bedeutendsten politischen Preise der Welt zusprechen möchte, verlässt er die Rolle des institutionellen Gesprächspartners und wird zum Fürsprecher.
Noch deutlicher wurde Infantino am 5. November beim American Business Forum in Miami. Er bezeichnete Trump als engen Freund, verteidigte dessen Politik gegen Kritik und erklärte, man solle unterstützen, was der Präsident tue. Das sei schließlich das Programm, für das Trump gewählt worden sei, und es sehe „ziemlich gut“ aus. Diese Äußerung ist kaum noch als unverbindliche Höflichkeit gegenüber einem Gastgeber zu erklären. Sie war eine positive Bewertung des gesamten politischen Handelns des US-Präsidenten.
Einen Monat später schuf die FIFA dafür gewissermaßen ihre eigene Bühne. Bei der WM-Auslosung am 5. Dezember 2025 überreichte Infantino Trump den neu erfundenen FIFA-Friedenspreis. Ein eingespielter Film lobte Trumps Außenpolitik in einer Vielzahl von Konflikten. Auf der Bühne versicherte Infantino dem Präsidenten seine persönliche Unterstützung.
Dass ein Sportverband Frieden auszeichnen möchte, wäre an sich nicht anstößig. Problematisch ist die Konstruktion: Ein Preis wird kurzfristig geschaffen, sein Vergabeverfahren bleibt undurchsichtig, und der erste Empfänger ist ausgerechnet der Regierungschef des wichtigsten WM-Gastgeberlandes, mit dem der Verbandspräsident eine demonstrativ enge Beziehung pflegt. FairSquare bat deshalb bereits im Dezember 2025 die FIFA-Ethikkommission zu prüfen, ob der Preis überhaupt ordnungsgemäß beschlossen worden war oder ob Infantino eigenmächtig gehandelt hatte. Nach Recherchen von Le Monde sollen weniger als zehn FIFA-Beschäftigte vorab eingeweiht und der FIFA-Rat nicht umfassend konsultiert worden sein. Der Vorgang erscheint damit weniger wie eine sportpolitische Ehrung als wie präsidiale Geschenkpolitik.
FairSquare reichte seine erste Beschwerde am 8. Dezember 2025 bei der FIFA ein. Artikel 15 des FIFA-Ethikkodex verlangt politische Neutralität im Umgang mit Regierungen. Ein Verstoß kann mit mindestens 10.000 Schweizer Franken und einer Sperre von bis zu zwei Jahren belegt werden; bei Wiederholungen sind schärfere Sanktionen möglich. Das Sekretariat der Untersuchungskammer bestätigte den Eingang, teilte FairSquare nach Angaben der Organisation anschließend aber nichts Weiteres mit. Beschwerdeführer gelten im FIFA-Verfahren nicht als Partei und haben wegen der Vertraulichkeitsregeln keinen Anspruch auf laufende Informationen. Aus Verfahrensschutz wird so leicht ein Sichtschutz.
Am 1. Juni 2026 unterstützte der norwegische Fußballverband die Beschwerde offiziell. Verbandspräsidentin Lise Klaveness berichtete von politischen Reaktionen innerhalb der FIFA, kündigte aber an, weiter auf eine Prüfung zu drängen. Andere Verbände hätten informell Zustimmung signalisiert, ohne sich der Initiative anzuschließen, berichtete Reuters. Am 29. Juni forderten zudem 50 Abgeordnete des Europäischen Parlaments die FIFA auf, die Vorwürfe zu behandeln und ihre Bekenntnisse zu Transparenz und Rechenschaftspflicht mit Inhalt zu füllen.
Der Fall Balogun: Anruf, Entscheidung, Verdacht
Während der Weltmeisterschaft bekam die Diskussion eine sportlich explosive Dimension. Am 1. Juli wurde Folarin Balogun beim 2:0 der USA gegen Bosnien und Herzegowina nach Videoüberprüfung wegen groben Foulspiels des Feldes verwiesen. Nach Artikel 66.4 des FIFA-Disziplinarkodex sowie Artikel 10.5 der WM-Regularien zieht eine Rote Karte automatisch mindestens eine Spielsperre nach sich. Balogun hätte das Achtelfinale gegen Belgien verpassen müssen.
Dann griff Donald Trump zum Telefon. Er rief Infantino an und bat darum, den Fall überprüfen zu lassen. Der Präsident bestätigte die Intervention später selbst. Er habe das Foul gesehen, halte die Entscheidung des Schiedsrichters für falsch und habe deshalb eine Überprüfung verlangt. Zugleich bestritt er, Infantino eine konkrete Anweisung gegeben zu haben.
Am 5. Juli teilte die FIFA mit, dass die Vollstreckung der automatischen Sperre unter Berufung auf Artikel 27 des Disziplinarkodex für eine Bewährungszeit von einem Jahr ausgesetzt werde. Balogun durfte gegen Belgien spielen. Die USA verloren 1:4, doch das Resultat beseitigte nicht das institutionelle Problem.
Die zeitliche Abfolge beweist keine politische Weisung: Trump ruft Infantino an, anschließend fällt eine für die USA günstige Entscheidung. Das ist ein starkes Indiz, aber noch kein Nachweis der Kausalität. Infantino erklärte, die FIFA-Rechtsorgane arbeiteten autonom und entschieden ausschließlich nach Regelwerk und Sachlage. Gegenüber Reuters räumte er das Gespräch mit Trump ein, bestritt jedoch jede Beteiligung an der Entscheidung.
Gerade deshalb wäre eine transparente Begründung zwingend gewesen. Die FIFA veröffentlichte jedoch keine ausführlichen Entscheidungsgründe. Nach Informationen des Guardian soll der Vorsitzende der Disziplinarkommission, Mohammad al-Kamali, allein entschieden haben. Das wäre bei einem bedeutsamen WM-Verfahren ungewöhnlich, weil solche Fälle normalerweise von dreiköpfigen Spruchkörpern behandelt werden. Innerhalb der FIFA gebe es zugleich Stimmen, die befürchteten, al-Kamali könne zum Sündenbock gemacht werden, berichtete der Guardian.
Die UEFA sprach von einer überschrittenen roten Linie. Eine automatische Mindestsperre sei keine Ermessensfrage und dürfe nicht mitten im Turnier für einen einzelnen Spieler außer Kraft gesetzt werden. Wenn die Hüter der Regeln deren Verlässlichkeit nicht mehr garantierten, seien Integrität und Glaubwürdigkeit des Wettbewerbs gefährdet, erklärte der europäische Verband in seiner Stellungnahme vom 6. Juli. Auch der belgische Verband protestierte und prüfte rechtliche Schritte.
Das Problem besteht somit selbst dann, wenn Infantino die Kommission nicht angewiesen hat. Ein Staatspräsident interveniert persönlich beim FIFA-Präsidenten, anschließend erhält die Nationalmannschaft dieses Staates eine bis dahin beispiellose Ausnahme – und der Weltverband liefert keine nachvollziehbare öffentliche Begründung. Wo Transparenz fehlt, kann Unabhängigkeit nur behauptet, aber nicht überprüft werden. Institutionelle Glaubwürdigkeit entsteht nicht durch das Wort „autonom“ in einer Pressemitteilung.
Fußballfans als politischer Datenbestand?
Der zweite Verdachtskomplex führt von der Disziplinargerichtsbarkeit zur digitalen Infrastruktur der WM. Auf der National Mall in Washington wurde vom 11. Juni bis zum 19. Juli eine offizielle, kostenlose FIFA-Fanzone betrieben. Infantino hatte das Projekt persönlich als Verbindung von Fußball, Kultur, Gemeinschaft und dem 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit beworben. Die Veranstalterseite Freedom 250 führte die Veranstaltung ausdrücklich als FIFA-Fanzone.
Wer sich vorab registrierte, musste Namen, E-Mail-Adresse und Telefonnummer angeben. Die technische Abwicklung erfolgte über Campaign Nucleus, ein Unternehmen des früheren Trump-Wahlkampfmanagers Brad Parscale. Der Washington Examiner testete die Registrierung und erhielt Ticket und Barcode mit dem Logo des Unternehmens. Campaign Nucleus wirbt damit, mithilfe künstlicher Intelligenz potenziell beeinflussbare Wähler zu identifizieren und personalisierte politische Botschaften zu erzeugen.
Die politische Verbindung ist keine bloße Assoziation: Nach einer Recherche der Associated Press erhielten Campaign Nucleus und weitere mit Parscale verbundene Firmen seit 2023 mehr als 2,2 Millionen Dollar von Trumps Wahlkampforganisation, dem Republican National Committee und nahestehenden Komitees.
Am 2. Juli veröffentlichten die demokratischen Mitglieder des Ausschusses für natürliche Ressourcen im US-Repräsentantenhaus einen Untersuchungsbericht zu „Freedom 250“. Darin wird behauptet, Tausende WM-Besucher hätten ihre Daten unwissentlich einem parteipolitisch verbundenen Unternehmen überlassen. Die Mitteilung des Abgeordneten Jared Huffman stützt sich auf interne Unterlagen, Aussagen und vertrauliche Quellen. Zugleich muss kenntlich bleiben: Es handelt sich um den Bericht der demokratischen Ausschussmitglieder, nicht um einen überparteilichen oder gerichtlich festgestellten Befund.
Auch FairSquare formuliert deshalb vorsichtig. Ein Ethikverstoß Infantinos läge insbesondere dann nahe, wenn er wusste, dass die von ihm beworbene FIFA-Veranstaltung Daten an eine parteipolitische Infrastruktur lieferte oder für politische Ansprache nutzbar machte. Einen Beleg für dieses Wissen enthält die Beschwerde nicht. Aufklärungsbedürftig sind jedoch die Verträge, Datenschutzinformationen, Datenflüsse und die Frage, welche Kontrollpflichten die FIFA bei einem offiziellen Fanprojekt wahrnahm.
Ein System prüft sich selbst
Vor Einreichung der Beschwerde hatte IOC-Präsidentin Kirsty Coventry angekündigt, die Ethikkommission werde sich mit dem Vorgang befassen, sobald er vorliege. Inzwischen hat das IOC den Eingang bestätigt. Eine offizielle Entscheidung über die Eröffnung eines Verfahrens ist bis zum 22. Juli nicht bekannt.
Nach Informationen des Guardian gilt eine Sanktion dennoch als unwahrscheinlich. Im IOC bestehe große Zurückhaltung, sich in die Anwendung von Regeln eines internationalen Fachverbandes einzumischen. Zudem seien interne Rechtswege nicht vollständig ausgeschöpft. Der Bericht verweist auch auf ein verändertes Machtverhältnis: Das IOC brauche die FIFA wegen der kommerziellen Bedeutung des Fußballs und mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Sollte diese Einschätzung zutreffen, würde ausgerechnet die Abhängigkeit von politischen und wirtschaftlichen Interessen die Durchsetzung einer Regel verhindern, die Unabhängigkeit von politischen und wirtschaftlichen Interessen verlangt.
Infantinos Machtbasis scheint jedenfalls nicht ernsthaft erschüttert. Mehr als 200 der 211 FIFA-Mitgliedsverbände sollen ihn vor der Präsidentschaftswahl 2027 persönlich unterstützt haben. UEFA und der belgische Verband kritisierten den Balogun-Beschluss scharf, reichten bislang aber keine eigene IOC-Beschwerde ein. Am Dienstag forderte immerhin La-Liga-Präsident Javier Tebas Infantinos Rücktritt. Der Balogun-Fall sei äußerst schwerwiegend und nur deshalb rasch beerdigt worden, weil Belgien die USA ausgeschaltet habe, sagte Tebas laut Reuters.
Damit offenbart die Affäre ein Grundproblem des internationalen Sports. FIFA und IOC verlangen Neutralität, Unabhängigkeit und gute Regierungsführung – kontrolliert werden diese Normen aber von Gremien innerhalb eines Systems, dessen Funktionäre politisch, finanziell und organisatorisch voneinander abhängig sind. Der Präsident ist nicht nur Gegenstand der Kontrolle; er steht zugleich an der Spitze jenes Geflechts, das die Kontrolle ermöglichen, begrenzen oder verschleppen kann.
FairSquares Vorwürfe sind noch kein Urteil. In zwei Punkten – Balogun und Datenerfassung – verlangen sie zu Recht erst eine Untersuchung. Doch die dokumentierten politischen Bekenntnisse Infantinos lassen sich nicht mit der Behauptung wegmoderieren, ein Weltverbandspräsident müsse eben gute Beziehungen zum Gastgeber pflegen. Diplomatie verlangt Gesprächsfähigkeit. Sie verlangt keine MAGA-Rhetorik, keinen politisch aufgeladenen Friedenspreis und kein öffentliches Versprechen persönlicher Unterstützung.
Die rote Kappe war deshalb nicht der Skandal. Sie war nur das sichtbarste Zeichen dafür, dass Infantino die Grenze zwischen institutioneller Kooperation und politischer Gefolgschaft kaum noch erkennen lässt. Nun muss das IOC entscheiden, ob seine Neutralitätsregeln für alle gelten – oder nur für jene, die nicht mächtig genug sind, sie folgenlos zu ignorieren.
